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Archiv für die Kategorie ‘Finanzen’

Die Märkte in Asien – Jetzt investieren?

8. November 2017 Keine Kommentare

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Die Märkte in Asien gehören sicherlich zu den interessantesten Investmentmöglichkeiten weltweit. Dies auch deshalb, weil die Bandbreite von etablierten Märkten wie Japan bis zu absoluten Exoten, etwa Sri Lanka reicht.

Einzigartig sind wahrscheinlich die Möglichkeiten, in rein urbane Märkte zu investieren, wie es in Singapur oder in Hongkong der Fall ist. Demzufolge haben diese Börsen auch einen Schwerpunkt in Werten, die sich stark im Bereich urbaner Infrastruktur engagieren. Der Markt in Hongkong wiederum bildet den Einstieg in den chinesischen Markt, der ganz besondere Eigenheiten aufweist.
Ebenso lassen sich in Asien Märkte finden, die internationale Investoren gar nicht auf der Rechnung haben, auch weil die Zugangsbeschränkungen massiv sind. Dies gilt sowohl für die Börsen rund um die arabische Halbinsel, als auch für die Märkte in Zentralasien. Hier müssen Anleger schon etwas Kleingeld mitbringen, um, mit Hilfe eines Fonds, in diese Märkte investieren zu können.

Wer in Asien Investmentmöglichkeiten sucht, meint aber zumeist die großen Märkte in Japan und China. Während sich der Markt in Japan kaum von Märkten in Europa und Nordamerika unterscheidet, weist China zahlreiche, vor allem regulatorische, Besonderheiten auf, die das Leben für Investoren nicht einfach machen. So wird immer noch zwischen Auslands- und Inlandsaktionären unterschieden, was zu unterschiedlichen Bewertungen der Aktien in beiden Segmenten führt. Diese Unterscheidung wurde in den letzten Jahren zwar gelockert, allerdings ist der staatliche Einfluss in Wirtschaft und Markt immer noch enorm und scheint auch wieder zuzunehmen.
Politische Einflussnahme ist zudem ein Punkt, der bei vielen asiatischen Börsen zu beobachten ist, vor allem dann, falls die wirtschaftliche Entwicklung nicht den Vorstellungen, der politisch Verantwortlichen, entspricht.

Dies gilt auch gerade für die vielen aufstrebenden Märkte im südostasiatischen Raum. Investoren sollten dies bei einer Anlage in diese Märkte im Hinterkopf behalten und die Nachrichtenlage der Region aufmerksam beobachten. Dies vorausgesetzt bieten aber gerade die Börsen in Südostasien umfangreiche Chancen. Ein besonderes Augenmerk verdient dabei Indien. Das Land entwickelt sich momentan von einem Agrarstaat in eine Technologienation des 21. Jahrhunderts. Gerade in den neuen Wirtschaftszweigen der Informationstechnologie werden in Indien die zahlreichen Chancen gut genutzt, was zu einem erhöhten Wohlstand beiträgt. Gleichzeitig führt dieser Prozess zu erhöhten Ansprüchen der Bevölkerung. Da Indien, nach China, das bevölkerungsreichste Land der Welt und im Kern demokratisch verfasst ist, muss man dort auf diese Herausforderungen reagieren ohne die Fehler des Westens zu wiederholen. Dieser Innovationsdruck wird zu zahlreichen Lösungen führen, von denen Investoren profitieren können.
Ein weiteres Land, das solche Investmentmöglichkeiten bietet, ist Indonesien. Allerdings ist dort die politische Lage instabiler und die direkten Investitionsmöglichkeiten nicht so umfangreich. Hier, wie auch in zahlreichen anderen asiatischen Einzelmärkten, ist es sinnvoll, auf eine entsprechende Fondsanlage zurückzugreifen.

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Studien- und Ausbildungsfinanzierung: diese Möglichkeiten gibt es!

8. August 2013 Keine Kommentare

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Zeiten des Studiums und der Ausbildung sind oft auch Zeiten knappen Geldes. Wenn nicht genügend eigene Mittel oder finanzielle Unterstützungsleistungen der Eltern zur Verfügung stehen, gibt es eine Reihe an Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten. Hier ist ein Überblick.

BAföG-Förderung

Für die staatliche Förderung von Ausbildung und Studium ist vor allem das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) maßgebend. Schüler und Studierende können finanzielle Unterstützung nach dem BAföG beziehen. Bei Studenten ist die Förderung dabei jeweils hälftig als Zuschuss und als zinsloses Darlehen konzipiert. Für die Vergabe und Höhe der Förderung ist vor allem das Einkommen der Eltern relevant. Das Darlehen ist nach dem Studium grundsätzlich zurückzuzahlen, für die Rückzahlungsbedingungen gibt es besondere Vergünstigungs-Regelungen in Abhängigkeit von Studiendauer und -erfolg. Auszubildende erhalten keine BAföG-Förderung, sie beziehen in der Regel bereits eigenes Einkommen. Zusätzliche Unterstützung ist hier aber über die Berufsausbildungsbeihilfe möglich.

Zinsgünstige Darlehen

Bei längeren Studiendauern gibt es weitere Finanzierungsmöglichkeiten. Wenn die BAföG-Höchstdauer überschritten ist, weil zum Beispiel eine weitere Ausbildung begonnen wurde oder die Fachrichtung gewechselt wird, kann ein zinsgünstiges BAföG-Bankdarlehen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt werden. Weitere zinsgünstige Finanzierungshilfen bieten der KfW-Studienkredit und der ebenfalls über die KfW vergebene Bildungskredit.

Stiftungsstipendien

Kredite haben den Nachteil, dass sie getilgt werden müssen. Dies gilt nicht für Stipendien. Sie werden überwiegend als finanzielle Zuschüsse gewährt. Es gibt in Deutschland eine Vielzahl an Stiftungen, die Studierende und junge Wissenschaftler unterstützen. Voraussetzung für ein Stipendium sind in der Regel besonders gute Leistungen oder ein besonderes soziales, politisches oder kirchliches Engagement. Das Bundesforschungsministerium stellt im Internet die Datenbank ‚Stipendienlotse‘ zur Verfügung, mit der gezielt Stipendienangebote recherchiert werden können.

Jobs und Praktika

Jobben neben dem Studium ist eine weitere, oft gewählte Finanzierungsform. Idealerweise bildet der Job – zum Beispiel als Praktikum – eine fachliche Ergänzung zum Studieninhalt. Dann lässt sich nämlich der positive finanzielle Effekt mit dem Erwerb berufspraktischer Erfahrung verbinden.

Unternehmensförderung durch Kredite

18. Mai 2013 Keine Kommentare
Taschenrechner

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Unternehmen schaffen Arbeitsplätze und sind daher ein wichtiger Bestandteil unserer Wirtschaft. Es gibt viele Menschen mit vielen Ideen, die davor zurückschrecken, ein Unternehmen zu gründen, weil sie sich nicht sicher sind, ob sie das alles stemmen können; sie brauchen eine Grundabsicherung.

Ganz gleich, ob ein bereits bestehendes Unternehmen finanziell gefestigt werden soll, ob man expandieren möchte, oder ein neues Unternehmen gründen möchte – es gibt Hilfen verschiedenster Art.

Jeder hat die Möglichkeit, sich ausführlich zu informieren – ganz bequem und unverbindlich von zuhause aus.
Unter www.competence-site.de/unternehmensfinanzierung kann man sich beispielsweise über „Center Kredite“ für Selbstständige informieren, oder über die „Center Unternehmensfinanzierung“ an sich – man bekommt einen direkten Ansprechpartner und wird von einem Rechtsanwalt beraten.

Unter www.kredite-infoportal.de/wege-der-unternehmensfinanzierung/ hat man ebenfalls die Möglichkeit, sich zu informieren und sein persönliches Model der notwendigen Finanzierungshilfe herauszusuchen. Hier bietet sich die Innenfinanzierung an, bei der das Unternehmen selbst die finanziellen Mittel beschafft, beispielsweise durch die Einhaltung der Gewinne, oder die Außenfinanzierung = Finanzierung von außen ohne Eigenkapital.

Geht es speziell auch um das Thema Fördergelder zur Unternehmensgründung bzw. Erweiterung, erhält man unter www.hk24.de/unternehmensfoerderung_und_start/finanzierung_und_foerderung/ wertvolle Tipps.

Es gibt nicht nur den Kredit für ein Unternehmen, man kann auch Fördergelder über die Handelskammern der jeweiligen Stadt beantragen – wichtig ist die vorherige Beratung. Als Existenzgründer, oder auch als fertiger Unternehmer sollte man die Möglichkeit nutzen, sich auf diesen Seiten zu informieren und anschließend beraten zu lassen. Es ist nie verkehrt, sich auch von dieser Seite Hilfe zu suchen, selbst dann, wenn man bereits einen guten Steuerberater hat.

Vier Augen sehen mehr als zwei – für ein gesundes Unternehmen sollte einem diese Zeit nicht zu schade sein!

Kredite bequem von zu Hause aus abschließen

22. Januar 2013 Keine Kommentare

cc by flickr / radiobrain_

Seit mittlerweile über 60 Jahren sind Kredite ein bewährtes Mittel zur Finanzierung von Konsumgütern unterschiedlichster Art. Bevor Onlinekredite ihren Siegeszug antraten, war die Kreditsuche enorm aufwendig: Verschiedene Banken mussten vor Ort besucht werden. Deren Angebote mussten erst im Anschluss einem detaillierten Vergleich unterzogen werden. War ein Sachverhalt unklar, konnten die Verbraucher nicht zur Homepage der Bank, sondern mussten einen neuen Termin vereinbaren.

Die bequeme Art, einen Traum zu verwirklichen

Bislang verbinden viele Verbraucher die Aufnahme eines Darlehens häufig mit einer schier unüberblickbaren Prozesskette, die jede Menge Papierkram und Bürokratie beinhaltet. Nahezu alle namhaften Kreditinstitute haben die Zeichen der Zeit erkannt und nutzen den neuen digitalen Vertriebsweg über das World Wide Web. Sei es eine Vergleichsplattform, die die Kreditkonditionen einer Bank als Berechnungsgrundlage heranzieht, oder das bankeigene Kundenportal, Sie können mit ausgereiften, innovativen Tools Ihren Kredit selbst berechnen. Der benötigte Betrag zur Verwirklichung eines Traums kann in den eigenen vier Wänden bequem ermittelt werden. Zudem ist die Informationstiefe zum jeweiligen Darlehenspaket enorm hoch, sodass die so häufig bemängelte Angebotstransparenz einen erheblichen Mehrwert bietet. Selbst wichtige Fragen rund um den Kredit lassen sich auf diese Weise schnell und unkompliziert klären.

Zeit sparen und Kosten senken

„Time is Money“, wie es so schön heißt. Onlinekredite sind nicht nur komfortabler zu beantragen, sie ermöglichen ebenso eine zum Teil weitreichende Kostenersparnis. Durch den Umstand, dass das Kreditinstitut keinen Berater für Sie einsetzen muss, entfallen Personal- und Raumkosten. Diese Umlage zeigt sich unter anderem im Erlass von Bearbeitungsgebühren und niedrigeren Zinsen für die Darlehenssumme. Weitere Vergünstigungen sind zum Beispiel die Möglichkeit zur Sondertilgung oder die Option zur Aussetzung von einer oder zwei Ratenzahlungen. Je nach Anbieter kann die Angebotsvielfalt stark voneinander abweichen, weshalb Sie zur Homepage derer gehen sollten, um einen guten Überblick zu erhalten.

Eine günstige Gelegenheit

Neben einer Beantragung von zu Hause aus sparen Sie außerdem die Bearbeitungsgebühren, die sich ansonsten spürbar auf einen Kredit auswirken würden. Zusätzlich wird das Onlineangebot der Anbieter durch eine hohe Transparenz begünstigt. Ein Onlinekredit ist eine überaus günstige Gelegenheit, um sich eine Neuanschaffung bei Erfüllung aller Voraussetzungen zu ermöglichen.

Was tun, wenn gepfändet wird

17. Januar 2013 Keine Kommentare

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Viele Menschen in Deutschland sind davon betroffen, ihre offenen Rechnungen nicht mehr zahlen zu können. Sei es durch einen Schicksalsschlag, Arbeitslosigkeit oder Selbstverschulden, eine Überschuldung ist Alltag in vielen deutschen Haushalten. Problematisch werden kann es für den Schuldner, wenn der Gläubiger verschiedene Maßnahmen zur Eintreibung der offenen Forderungen ergreift. Wichtig ist es dann, über seine Rechten und Pflichten Bescheid zu wissen.
Ablauf der Pfändung.

Um eine Pfändung vollziehen zu dürfen, muss der Gläubiger zunächst bei Gericht einen Pfändungsantrag stellen und darf nur pfänden, wenn ein Vollstreckungstitel ausgestellt wurde, welcher dem Schuldner auch zugekommen ist. Verschiedene Möglichkeiten der Pfändung stehen dem Gläubiger zu, so zum Beispiel die Kontopfändung, Lohnpfändung oder Sachpfändung. Wenn es zu einer Pfändung kommt, muss ein Schuldner jedoch keine Angst haben, dass ihm nichts mehr zum Leben übrig bleibt. Denn ein sogenannter Pfändungsfreibetrag muss ihm belassen werden.

Pfändungsfreibetrag

Ein solcher Freibetrag ist ein monatlicher Betrag aus dem Arbeitseinkommen des Schuldners, welcher ihm übrig bleiben muss, um sein Existenzminimum und die Unterhaltsverpflichtungen zu sichern. Die Pfändungsfreibeträge richten sich je nach Einkommen und Anzahl der unterhaltspflichtigen Personen und können im Internet in entsprechenden Pfändungstabellen eingesehen oder mit einem Pfändungsrechner ermittelt werden. Da meist Drittschuldner, wie die Bank oder der Arbeitgeber, das zu pfändende Einkommen errechnen und diese oftmals wenig Kenntnis über die Rechtslage haben, ist es wichtig, sich über den eigenen Pfändungsfreibetrag zu informieren, damit nicht weniger übrig bleibt, als erlaubt ist.

Besondere Vorsicht bei offenen Forderungen

Vorsicht geboten sind auch bei offenen Forderungen im öffentlichen Recht, wie zum Beispiel beim Finanzamt oder einer Krankenkasse. Hier droht dem Schuldner relativ schnell eine Kontopfändung, da Gläubiger mit Forderungen im öffentlichen Recht einen vollstreckbaren Titel viel einfacher erwirken können oder sich dieser zum Teil bereits aus eigenen Leistungsbescheiden ergibt. Aus diesem Grund empfiehlt sich für jeden Schuldner, welcher bereits Mahnbescheide, Vollstreckungsbescheide oder Mahnungen vom Finanzamt oder einer Krankenkasse erhalten hat, ein Pfändungsschutzkonto einzurichten, um einen weiteren Zahlungsverkehr auf dem eigenen Konto gewährleisten zu können.

Informieren und handeln

Wem eine Pfändung droht, der sollte sich möglichst schnell beraten lassen und sich gut über die eigenen Rechte informieren. Ratsam ist auch, sich mit den entsprechenden Gläubigern in Verbindung zu setzen, um Ratenzahlungen auszuhandeln und so weitere Maßnahmen verhindern zu können.