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Archiv für Mai, 2012

Schlussraten können schnell zur Kostenfalle werden

28. Mai 2012 Keine Kommentare
Auto Kredit

Auto Kredit | © by flickr/ äquinoktium

Bei der Autofinanzierung entscheiden sich immer mehr Verbraucher für sogenannte Ballonfinanzierungen. Bei diesen handelt es sich um Darlehen, bei denen die Monatsraten gering sind, jedoch Schlussraten bestritten werden müssen. Diese Schlussraten entwickeln sich vergleichsweise schnell zu wahren Kostenfallen, denn auch wenn bei diesen Ratenkrediten die monatlichen Raten meist geringer sind als bei klassischen Darlehen, sind die Finanzierungen insgesamt um bis zu 40 Prozent teurer.

Heute sind die Ballonfinanzierungen in Deutschland auch als Schlussraten- oder Drei-Wege-Finanzierungen bekannt. Der Kreditnehmer zahlt während der eigentlichen Laufzeit seines Kredits eine deutlich geringere monatliche Rate. Am Ende der Darlehenslaufzeit muss der Kreditnehmer jedoch eine hohe Schlussrate in Kauf nehmen. Nicht immer lässt sich diese von den Verbrauchern ohne weiteres bestreiten. Es ist keine Seltenheit, dass Kreditnehmer durch die Schlussrate letzten Endes ins Straucheln geraten. Bei der Tilgung der Schlussrate kann der Kreditnehmer in vielen Fällen zwischen drei Optionen wählen. So hat er beispielsweise die Möglichkeit, es an den Händler zurückzugeben.

Nicht jede Bank ermöglicht Umschuldung per Ratenkredit

27. Mai 2012 Keine Kommentare
Banken

Banken | © by flickr/ Moritz Sirowatka

Die günstigen Zinssätze motivieren viele Verbraucher in diesen Tagen dazu, über eine Umschuldung des eigenen Darlehens nachzudenken. Ideal dafür eignet sich sicherlich ein Ratenkredit, der ein hohes Maß an Transparenz und Planungssicherheit ermöglicht. Doch eine Umschuldung kann nicht mit jedem Ratenkredit bestritten werden. So gibt es durchaus Banken, die die Umschuldung mit einem Ratenkredit ausschließen. Um Schwierigkeiten nach der Kreditaufnahme zu vermeiden, sollten Verbraucher genau hinschauen und prüfen, ob das favorisierte Darlehen auch für die Umschuldung in Anspruch genommen werden kann.

Die Gründe für die Einschränkung sind sicherlich verschieden. Allerdings vermuten viele Banken, dass Kunden, die einen Ratenkredit für eine Umschuldung suchen, ihre Finanzen nur schlecht im Griff haben. Demnach sehen sie in dieser Klientel in erster Linie ein doch nicht unbeachtliches Risiko. Trotzdem sollten Verbraucher, wenn sie über eine Umschuldung nachdenken, mögliche Angebote prüfen. Vergleiche und Berechnungen zeigen, dass sich eine Umschuldung in vielen Fällen lohnt und für den Einzelnen auch Einsparungen ermöglicht.

Finanztest ermittelt schwere Beratungsfehler

21. Mai 2012 Keine Kommentare
Banken

Banken | © by flickr/ Moritz Sirowatka

Die Zeitschrift Finanztest hat in einem aktuellen Test schwere Beratungsfehler bei Ratenkrediten aufgedeckt. Im Fokus des Tests stand die Qualität der Kreditberatungen bei Banken. Das Ergebnis der Finanztest-Experten ist erschreckend. Den Testergebnissen zufolge konnte keine Bank ihre Aufgabe erfüllen. Den Kunden wurden in vielen Fällen sogar Informationen vorenthalten, die eigentlich gesetzlich vorgeschrieben sind. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kreditberatung bei vielen Filialbanken in der Tat katastrophal ist.

Wie die Verbraucherexperten zuletzt erklärten, behindern die Filialbanken die Verbraucher beim Kreditvergleich und schädigen darüber hinaus auch deren Kreditwürdigkeit. Finanztest erklärte, dass keine der 12 Filialbanken, die getestet wurde, ihre Aufgabe auch erfüllte. Insgesamt zehn Banken fielen vollständig durch. Zwei weitere Banken wurden lediglich mit der Note „ausreichend“ bewertet. Die Experten haben für Finanztest insgesamt 85 Kreditangebote in Höhe von 4000 Euro getestet. Neben den Angeboten von 12 Filialbanken fanden sich auch Offerten von fünf Direktbanken im aktuellen Test. Nach Angaben der Tester ist das Ergebnis durchaus niederschmetternd.

Ratenkredite sind gefragter denn je

20. Mai 2012 Keine Kommentare
Per Ratenkredit bezahlbar

Per Ratenkredit bezahlbar

Ratenkredite sind in diesen Tagen gefragter denn je und werden von Seiten der Verbraucher gern in Anspruch genommen. Immer mehr Verbraucher entscheiden sich in diesen Tagen für Ratendarlehen, um Anschaffungen zu realisieren, die sie aus eigener Kraft nicht stemmen könnten. War dieser Weg lange Zeit wenig beliebt, hat er sich in vielen Bereichen mittlerweile zur Selbstverständlichkeit entwickeln können. Dabei wird dieser Weg meist in erster Linie durch einen Ratenkredit finanziert. In der Tat bieten sich Ratenkredite mittlerweile auch für rational denkende Konsumenten an.

Immerhin sind die Konditionen bei dieser Finanzierung mittlerweile so günstig wie nie. Vor allem die niedrigen Zinsen tragen in entscheidender Form dazu bei, dass die Ratenkredite von Seiten der Verbraucher immer häufiger in Anspruch genommen werden. Insbesondere bei den Direktbanken stehen in diesen Tagen doch sehr günstige Konditionen zur Verfügung. Dabei werden die Ratenkredite immer häufiger mit Zinsen angeboten, die bonitätsunabhängig sind. Auch wenn sie teurer sind als bonitätsabhängige Zinsen, werden sie mittlerweile  gern in Anspruch genommen.

Wer kann sich eine Eigentumswohnung leisten?

15. Mai 2012 Keine Kommentare

Schönes Detail: Türklopfer - fotopedia/Manel B

Viele Menschen träumen von den eigenen vier Wänden. Leider gelingt es der Mehrheit der Bundesbürger immer noch nicht, diesen Traum in die Realität umzusetzen. Bis heute liegt die Eigentumsquote bei Wohneigentum gerade einmal bei 43 Prozent. Das heißt, dass in der Praxis die Mehrheit der Bundesbürger immer noch zur Miete wohnt. Das müsste jedoch nicht sein, weil sich im Prinzip jeder Normalverdiener mit einem Vollzeitjob seine eigene Wohnung leisten kann.

Was spricht für eine Eigentumswohnung?
Wer beispielsweise in Berlin nach einer Wohnung sucht, stößt auf ein breites Angebot von Miet- und Eigentumswohnungen. Die logische Schlussfolgerung daraus besteht darin, das Wohnen nicht umsonst zu haben ist. Entweder ist man Mieter und überweist Geld an den Vermieter oder man ist Eigentümer und zahlt eine Hypothek an die Bank ab. Der Unterschied liegt darin, dass man als Mieter zeitlebens zahlen muss, während eine Hypothek nach einer gewissen Frist abgezahlt ist. Darum kann sich im Grunde genommen jeder Normalverdiener eine Eigentumswohnung leisten. Das Geheimnis besteht darin, davon nicht nur zu träumen, sondern den Traum auch in die Tat umzusetzen. Dazu ist es entscheidend, so früh wie möglich zu beginnen. Um die finanzielle Belastung so gering wie möglich zu halten, empfiehlt es sich, einen möglichst hohen Anteil von Eigenkapital anzusparen. Dafür eignet sich der gute alte Bausparvertrag ausgezeichnet, aber auch Sparpläne und andere Anlagen können lohnend sein. Zu diesen Fragen lässt man sich am besten von seiner Bank oder seinem Steuerberater beraten, alternativ bieten sich aber auch die Ratgeber unter http://ratgeber.immowelt.de/ an. Generell raten Experten jedoch vom so genannten Mietkauf ab, da die Kosten zu hoch sind.

Was sollte man beachten?
Ehe man sich für eine Eigentumswohnung entscheidet und den Kaufvertrag unterschreibt, sollte man das Angebot gründlich prüfen. Dazu gehören nicht nur die Überprüfung durch professionelle Berater, sondern auch eigene Recherchen. Man erkundigt sich beispielsweise im Internet über den Anbieter und sollte ruhig auch einige Hausbewohner fragen, wie sie mit der Wohnsituation zufrieden sind. Eine weitere Entscheidungshilfe kann sein, sich die Protokolle der Eigentümerversammlungen aus den letzten Jahren zeigen zu lassen. Hier zeigt sich bei genauem Durchlesen, in welchem Zustand das Haus ist, welche Investitionen und Arbeiten vorgenommen wurden bzw. mit welchen Maßnahmen in den kommenden Jahren gerechnet werden muss, wie Ausbesserung des Dachs, Fassadenarbeiten, etc. Zudem sollte man bedenken, dass eine Eigentumswohnung eine langfristige Investition darstellt. Die Anforderungen an eine Wohnung ändern sich im Laufe des Lebens. Junge Leute wollen beispielsweise oft eine Wohnung im Grünen mit großem Garten, in dem die Kinder toben können. Ältere Menschen dagegen bevorzugen Stadtwohnungen mit Einkaufsmöglichkeiten und sozialen Diensten in der Nachbarschaft sowie einer guten Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel.